Leitenden-Treffen vom 08.11.2025

Leitenden-Treffen 2025

Leitendentreffen oder müsste es heissen: Verantwortlichentreffen? Oder: Engagiertentreffen? Oder: Funktionsträgertreffen? Wie auch immer dieser Anlass nun in Zukunft genannt werden soll: Am 8. November 2025 trafen sich im Pfarreizentrum St. Otmar, St. Gallen, all jene, die in der Bibelgruppe Immanuel irgendeine Leitungsfunktion, eine Verantwortung oder sonst ein spezielles Engagement innehaben. Und wie auch immer er genannt werden soll, der Anlass war ein Erfolg: aufbauend, beziehungsfördernd, ermutigend, bereichernd, vorausschauend. Nur – Er braucht noch einen Namen.

Ein Schwerpunkt bestand, wie könnte es auch anders sein, in Begegnung und Austausch. Das geschah schon beim Eintreffen, aber auch in den Pausen und am Mittag während des feinen Essens.

In den Lobpreiszeiten stellten wir uns vor den Thron Gottes, was uns ermutigte und was auch in Sprachengebet und dem Teilen von Eindrücken mündete.

Nun waren wir offen für unser neues Jahresthema «Himmel in uns», angelehnt an Kohelet (Prediger) 3,11b: «Überdies hat Gott die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt.» Zu diesem Vers gab uns Bischof Marian Eleganti, unser Coach, einige Inputs und wertvolle Anstösse via Videobotschaft, die wir anschliessend in kleinen Gruppen in einer geführten Gesprächsform («Das Spirituelle Gespräch») vertieften und uns austauschten darüber, wie uns dieses Thema bewegt und anspricht. Pius Calzaferri leitete diese für uns herausfordernde Sequenz, deren Output war, dass wir die Ergebnisse der fünf Gruppen sammeln konnten. Das entstandene Dokument soll das Leitungsteam der BI darin unterstützen, das nächste Jahr zu planen. Sicherlich werden wir im 2026 wieder davon hören.

Der Nachmittag war geprägt von einem Vortrag von Judith Schärer, in dem sie uns die Bedeutung des Wortes Gottes anschaulich vor Augen führte und zeigte, wie es in uns wirkt. Hier flammte bereits das Jahresthema wieder auf, denn wenn Gottes Wort zu uns kommt, legt Gott Ewigkeit in unser Herz. Im Anschluss daran nahmen wir uns eine Zeit, das Gehörte im stillen Gebet nochmals vor Gott durchzugehen. Zehn wunderschön gestaltete Stationen halfen und führten uns dabei, die Symbole für das Wort Gottes nochmals durchzugehen. Sie drückten anschaulich aus, was im Vortrag von vorhin gesagt worden war: Die Bibel ist zum Beispiel wie ein zweischneidiges Schwert; oder es ist unser Brot, unsere Nahrung; es entfacht in uns das Feuer des Glaubens, das sich verbreitet; es ist der Same, den wir streuen; das Wasser, das mich reinigt; das Licht auf meinem Weg; usw.

Nach einigen ermutigenden Zeugnissen feierten wir zu guter Letzt mit Pfarrer Leo Tanner die Eucharistie, in deren Predigt er uns wieder neu vor Augen führte: Wir sind Kirche. Ich glaube, das haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dieser Tagung eindrücklich und dankbar erleben dürfen.

Ein herzlicher Dank gilt den vier OrganisatorInnen Carla, Judith, Ines und Pius, die alles umsichtig und im Sinne der obengenannten Ziele vorbereitet und so den ca. 35 TeilnehmerInnen gedient haben.

– Roland Kaufmann


Beim jährlichen Treffen der Verantwortlichen und weitere Interessierte der Bibelgruppen Immanuel erhielten die Teilnehmenden neue Impulse. Unter der neuen Co-Leitung von Carla Eigenmann und Judith Schärer bewirkte dieser geisterfüllte Tag, dass wir mit neuem Elan unsere Berufung als Leiterin oder Leiter dankbar und mit Freude leben dürfen.

Doch was waren die Kernelemente an diesem Tag, welche in uns das Feuer wieder neu entfachte?

Nach einem aufbauenden Lobpreis hörten wir gleich zu Beginn einen Impuls via Video vom emeritierten Bischof Marian Eleganti zum neuen Jahresthema «Himmel in uns» in Anlehnung an Kohelet 3,11.

Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit. Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt, doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat, von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte.

Wir alle kennen den Beginn des Buches Kohelet «Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch». Über die Flüchtigkeit des Augenblicks hinaus hat Gott auch den Aspekt der Ewigkeit in uns hineingelegt. Nebst dem Impuls wurden wir auch mit der Frage konfrontiert: Was bewegt mich derzeit bei der Bibelgruppe Immanuel. Doch wie sonst über den Impuls sofort in den Austausch, Dialog und in die Diskussion zu gehen wählte die Leitung für einmal das Format des Synodalen Prozesses bei dem jeder frei in einer Kleingruppe während drei Minuten äussern konnte, was ihn bewegt, ohne Widerspruch ohne Diskussion. In einem zweiten und dritten Schritt wurde das Gehörte weiter vertieft, jedoch immer verbunden mit Stille und Gebet. Es war ein spannender Prozess, für alle etwas neu, doch mit der Erkenntnis, uns auch im Austausch noch mehr vom heiligen Geist führen zu lassen.

Am Nachmittag durften wir auch unseren eigenen Glauben stärken. Judith Schärer zeigte uns auf, wie inspirierend das Wort Gottes sein kann. Anhand von Beispielen legte sie dar, wie uns das Gottes Wort nähren oder stärken kann, uns den Weg neu weisen kann oder uns das Wort neu lebendig macht. Entscheidend ist es, das Wort Gottes aufzunehmen, uns von ihm berühren zu lassen, uns auf dem Glaubensweg durch das Wort immer wieder stärken lassen. Es aber auch in Anspruch zu nehmen. Dies alles in der Gewissheit, dass der Siegespreis, den Paulus in Philipper 3,13–14 erwähnt, schon bereit liegt.

Mit Priester Leo Tanner war es uns vergönnt, den Höhepunkt des Tages, die Eucharistie zu feiern. Ausgehend vom Evangelium nach Johannes 2,13 – 22, bei dem Jesus die Händler aus dem Tempel trieb, legte er uns dar, wie entscheidend auch die eigene Tempelreinigung ist. Wir alle getauften Christen sind ein Tempel Gottes. In jedem von uns darf Jesus Wohnung nehmen. Wie wichtig ist es daher, eine saubere und aufgeräumte Wohnung zu haben. Die Verbundenheit untereinander im Geist Gottes war bis zuletzt spürbar. Leo Tanner freute sich sehr, bei uns zu sein und den Gottesdienst gemeinsam zu feiern.

Ein herzliches Dankeschön an alle, welche diesen Tag mitgestaltet haben und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermutigt haben, den Weg mit der Bibelgruppe Immanuel mit Freude weiter zu gehen.

– Andreas Raschle


Am 8. 11. trafen sich die Personen, die Leitungsfunktionen der Bibelgruppe und des Vereins inne haben, die Bibelgruppen leiten oder andere Aufgaben in der Bibelgruppe übernehmen zu ihrem jährlichen Treffen. Das Treffen fand im Pfarreiheim St.Othmar statt, das eine angenehme Atmosphäre und gute Infrastruktur bot. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Angelika und Markus.

Am Vormittag wurden wir mit einem Impulsvideo von Marian Eleganti ins Jahresthema eingeführt. In einer für mich neuen Gesprächsform das spirituelle Gespräch/ Gespräch im Geist liessen wir das Gehörte in uns wirken und durch den heiligen Geist fanden wir die Worte, die uns bewegten. Vor allem   hörten wir einander zu und liessen das Gesagte auf uns wirken. Ich war erstaunt wie übereinstimmend in der kleinen Gruppe und wie vielfältig und reichhaltig sich die Zusammenfassung der Gruppen zeigte.

Das Jahresthema lautet Himmel in uns ( Koh.3,11b) Auf ihn sollt ihr hören- Sammelt euch Schätze für die Ewigkeit. In freudiger Erwartung möchte ich mich auf dieses Thema einlassen.Das Buch Kohelet ist für mich ein eher unbekannter Teil der Heiligen Schrift, den ich nun durch das Jahresthema besser kennenlernen darf.

Am Nachmittag vertieften wir uns in die Symbole für das Wort Gottes. Die Powerpräsentation von Judith und ihre persönlichen Beispiele gingen unter die Haut. Die einzelnen Symbole des Wort Gottes, wie Licht, Schwert, Brot, Wasser, Hammer, Feuer, Milch, Spiegel, Samen und Gold wurden konkret dargestellt und luden zur Meditation ein.

Der krönende Abschluss war die Eucharistiefeier mit Pfarrer Leo Tanner.

Vielen herzlichen Dank an alle Verantwortlichen Carla, Judith Ines, Pius und dem Lobpreisteam. Gestärkt, genährt und motiviert auch durch die Zeugnisse, begab ich mich auf den Heimweg.

– Elisabeth Wyden

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