Die Gefahr jeder Bewegung besteht darin, das ursprüngliche Feuer zu verlieren, da und dort kleine Kompromisse einzugehen, die ursprüngliche Berufung den eigenen Vorstellungen und Interessen zurechtzubiegen, … Deshalb braucht jede Bewegung immer wieder Erneuerung. Orientierungspunkt ist dabei die gottgegebene Vision, die Berufung. Bei uns geht es um drei Ja: Um das Ja zu Jesus, das Ja zur Kirche und das Ja zur Berufung der Bibelgruppen Immanuel. Diese drei Aspekte wollen wir in den folgenden Rundbriefen vertiefen.

zum Rundbrief Mai 2018

Meine Identität in Christus

Die Autorität und Vollmacht als Christ leben

Zusammenfassung des Impulses von Christof Hemberger

Jesus hat uns ein Erbe hinterlassen. Ein Erbe, das unser ganzes Wesen, ja unsere Identität neu macht.  Dieses Geschenk haben wir allein der unendlichen Liebe unseres himmlischen Vaters zu verdanken. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für uns hingab! “ Joh.3,16.  

Haben wir nicht nur mit dem Verstand begriffen, sondern in unserem Herzen angenommen,  dass uns Gottes Sohn, Jesus Christus, durch seinen Tod am Kreuz den Weg zum Vater frei gemacht hat? Ist uns auch bewusst, dass dieser zutiefst geistliche Aspekt unser ewiges Erbe ist, das es zu anzunehmen und ganz praktisch in unserem Alltag umzusetzen gilt?

Allen die Ihn aufnahmen, gab Er die Macht, Kinder Gottes zu sein. Glauben wir das wirklich? Wissen wir tief in unserem Herzen, dass Gott wirklich gut ist und vertrauen wir darauf, dass er sich liebevoll um uns kümmert, dass Er Pläne des Heils für unser Leben hat und uns  Hoffnung und eine Zukunft schenkt? Glauben wir auch dann, wenn nicht alles so läuft wie wir es uns wünschen?

Durch Jesu Bereitschaft, für unsere Schuld zu leiden und sterben, sind wir hineingenommen worden in die Gotteskindschaft. Unsere Taufe, bei der wir mit Chrisam gesalbt worden sind, macht uns zu Söhnen und Töchtern unseres Gottes und verleiht uns königliche, priesterliche und prophetische Würde. Doch dieses Privileg stellt uns in die Verantwortung. Wir sind herausgefordert, unser Leben ganz Jesus anzuvertrauen und unser „Ja zu Gott“ täglich zu  erneuern. Mit unserer bewussten Entscheidung, anzunehmen was uns in der Taufe geschenkt worden ist, treten wir unser Erbe an. Fortan lebe nicht mehr ich, sondern Jesus lebt in mir.

Weiterlesen: Treffen für alle, 3. März 2018 in Wil SG

Stell dir vor: Tausende engagierte Christen, einflussreiche Leiter und Leiterinnen der katholischen Erneuerungsbewegungen, der Orden und Geistlichen Gemeinschaften bezeugen, was in ihrem Herzen brennt und bekennen sich zum missionarischen Aufbruch. Sie lösen Begeisterung aus und nehmen ganz viele mit auf einen neuen, konkreten Weg der Veränderung ... Dies ist am 5. Januar 2018 geschehen: Unser Leiter Roman Kreibich stand mit ca. 80 Leiterinnen und Leiter von katholischen Gruppen, Bewegungen und Initiativen für die Neuevangelisierung in Augsburg mit dem Plakat Bibelgruppen Immanuel auf der Bühne der MEHR-Konferenz. Patricia Eichmann vertrat mich im Dienst von Wege erwachsenen Glaubens.

Weiterlesen: Rundbrief Februar 2018: Neuaufbruch in der katholischen Kirche!

"Man kann sich damit abfinden, dass die Kirche zu Ende geht. Oder entschlossen gegensteuern. So wie es heute schon zahlreiche religiöse Gemeinschaften, Bewegungen, Organisationen und Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz tun. Sie haben eine gemeinsame Vision: Mission – hier bei uns, unter Freunden und Nachbarn, in unserem Alltag." (aus Website der Schweizer Bischofskonferenz). Zur Website von Mission Manifest

Ein Glaubensseminar der besonderen Art: locker, entspannt und doch ernsthaft. Für alle Interessierten.
Das Glaubensseminar ist für Erwachsene konzipiert, die die Eucharistiefeier neu kennen lernen und daraus mehr Kraft schöpfen möchten.

Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten IHN (Lk, 24,31).

Die Eucharistie ist vielen fremd geworden, anderen ist sie noch gar nie erschlossen worden. Für manche Erwachsene gilt wahrscheinlich, dass sie aus der Mitfeier der Eucharistie und dem Empfang der Kommunion nicht jene Kraft schöpfen, die sie eigentlich empfangen könnten. Dennoch spüren viele die Sehnsucht, dem Geheimnis der Eucharistie auf die Spur zu kommen. Bei dieser Suche knüpft das Eucharistieseminar an. Ausgehend vom Ritus der Eucharistiefeier werden Wandlungsschritte aufgezeigt, die eine heilende Wirkung haben und zu einer Vertiefung der Gottesbeziehung und mehr Lebensfreude führen.

Ab Mitttwoch, 24. Januar 2018, um 9.15 Uhr im Pfarreiheim Oberbüren, alle 2 Wochen. Details siehe Flyer.

Rückblick Alphalive-Kurs in Oberbüren.

Während zehn Wochen durfte ich in Oberbüren bei Anna Ruchti zu Hause jeweils am Dienstagnachmittag an einem Alphalive Kurs teilnehmen. Auf dieses Angebot wurde ich in den News der Bibelgruppen Immanuel vom September aufmerksam. Kurzentschlossen meldete ich mich für diese Horizont-erweiterung an und wurde nicht enttäuscht. Schon längere Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mein Wissen über den Christlichen Glauben zu erweitern. Über viele Themen wusste ich nur oberflächlich Bescheid und/oder konnte mich nicht genau darüber äussern. So habe ich in den vergangenen Wochen gelernt, was es heisst, Christ zu sein, zu beten und auf das Wort Gottes zu hören. Was der Heilige Geist alles bewirken kann und wie ich Gottes Wort in der Bibel besser verstehe bzw. welche Bibelstellen einfacher zu interpretieren sind. Dies sind nur einige Beispiele. Der Alphalive Kurs ist jedoch nicht nur ein reiner Glaubenskurs, welcher Wissen vermittelt. Er beinhaltet auch das Kennenlernen von wertvollen Menschen, Gastfreundschaft, Gemeinschaft, Singen und Zuhören. Die klare Struktur des Kurses hat mich sehr beeindruckt sowie die Referate, vorgetragen von gläubigen Christinnen, die Gottes Liebe schon mehrfach eindrücklich erfahren durften. Die Tiefe des Glaubens war spürbar und die Ermutigung an die Kursteilnehmenden, das Leben auf Jesus Christus auszurichten sehr authentisch. Wir waren durchschnittlich zwölf Teilnehmende, welche sich immer besser kennen lernten und bestimmt auch vermissen werden. Nach Ankunft waren wir jeweils sofort im Gespräch und tauschten verschiedene Themen untereinander aus. Es ist also nicht nur ein Glaubenskurs, sondern ich nenne es mal „ein gemütliches Treffen mit christlichem Inhalt“. Der Lobpreis vor den Referaten war ebenfalls eine Bereicherung sowie die Diskussionen nach dem zweiten Kaffee. Alle sind für den Alphalive Kurs eingeladen. Wir durften lernen und lachen und uns bei Kaffee und Kuchen stärken. Helfen und Hilfe finden wurde vorgelebt. Alles ist freiwillig und alles darf gefragt werden. Somit ist dieser Glaubenskurs sehr lebensnah und ich kann ihn allen wärmstens empfehlen. Die Zeit ist sehr gut investiert, denn der Alphalive Kurs wird als ein bereicherndes Erlebnis unseren weiteren Lebensweg prägen. An dieser Stelle bedanke ich mich beim Leiterteam und der Gastgeberin nochmals ganz herzlich.                                                                                                                                                                                     Gaby Steiger

Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483 – 1546) 95 Thesen an der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen, in denen er sich gegen Missbräuche (Ablasshandel) in der Kirche wendet. Dieser Schritt gilt als der Beginn der Reformation, welche durch die damalige soziale, politische und kirchliche Situation begünstigt wurde. Dabei war das ursprüngliche Anliegen von Martin Luther das Gespräch über diese Missstände und die Erneuerung der Kirche. Er wollte keine neue Kirche gründen, keine Spaltung herbeiführen, sondern reformieren.

Weiterlesen: Rundbrief November 2017: Reformation - 500 Jahre Trennung sind genug!

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